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Perlschmuck

Perlenschmuck unterstreicht Ihre Persönlichkeit. Aus diesem Grund führen wir Schmuck mit erlesenen Südsee- und Tahiti Perlen, um für den individuellen Geschmack das Richtige im Angebot zu haben. Gerne berücksichtigen wir Ihre individuellen Wünsche bezüglich der Größe, der Farbe und der Form der Perlen.

Wissenswertes zum Perlschmuck

Bei einem Schmuckgegenstand gibt es neben objektiven Kriterien auch solche, die subjektiver Natur oder einer Mode unterworfen sind. Bei Perlen werden als Kriterien genannt: Form, Größe, Lüster, Oberflächenqualität, Farbe, Typ der Perle, Stärke des Perlmutts und Bohrung. Oberflächenqualität und Lüster sind dabei von zentraler Bedeutung, da sie für die Schönheit der Perle ausschlaggebend sind und weil bei einem Perlenstrang Größe und Form meist weniger problematisch sind. Zur Beurteilung von Farbe und Lüster sollte man sie bei Tageslicht betrachten, niemals bei Kunstlicht, auch sollte man sie auf einen neutralen grauen Unterlage legen, niemals auf eine weiße oder schwarze!

Die Tahiti-Perle

Die Tahiti-Perle (Pinctada margaritifera) ist nach der tropischen Insel in Französisch-Polynesien benannt. In Europa ist sie erst seit 1845 bekannt. Dieser Perlentyp ist wohl der begehrteste, dank des dramatischen Kontrastes zwischen ihren grauen, silbernen oder schwarzen Grundfarben und dem farbenfrohen Orient: Typisch sind Blau, Grün (die häufigste Orient-Farbe der Tahiti-Perle ist Dunkelgrün und wird „fly wing“ genannt), Pink (in Kombination mit einer schwarzen Grundfarbe entsteht die Farbe „Aubergine“) oder Purpur. Die seltensten und daher wertvollsten Oriente der Tahiti-Perle sind „Peacock“, d.h. „Pfau“ (Grün-Pink-Kombination) und reines Purpur. Tahiti-Perlen wachsen meist vier bis fünf Jahre lang. In sie lässt sich immer nur jeweils ein Nukleus implantieren, sie können aber mehrmals nacheinander besetzt und schließlich sogar in die freie Natur entlassen werden. Tahiti-Perlen gehören zu den größten Perlen; sie haben etwa acht bis 16 Millimeter Durchmesser. In der westlichen Welt wurden sie durch Kaiserin Eugenie, Ehefrau Napoleons III., berühmt.

Farbe

Das farbliche Äußere setzt sich aus der Grund- oder Körperfarbe und einem scheinbar über der Perloberfläche schwebenden, meist rosa- oder grünfarbenen Schimmer (der Orient, manchmal ist von einem Zwischenton oder einer Überfarbe die rede) zusammen. und eine ist abhängig von der Muschelart und vom Entstehungsort in der Muschel und wird zudem vom Lebensraum geprägt. Dabei spielen Nahrungsmittelangebot, Wasserbeschaffenheit und Temperatur eine Rolle. Sie soll gleichmäßig sein und keine Sprenkel oder Verfärbungen aufweisen. Häufig werden Perlen mit Wasserstoffperoxid gebleicht, um hässliche organische Flecken auf der Oberfläche zu entfernen oder ihren Originalfarbton in eine käuferfreundlichere Farbe zu verändern. Nach der Bohrung können die Perlen eingefärbt werden: Die Farbe der Perlen ist dann einheitlich und ohne jeden Fehler. Sie kosten weniger als natürlich gefärbte Perlen und müssen im Handel und Verkauf als solche deklariert werden. Auch eine Verfärbung durch Bestrahlung ist möglich und anzeigepflichtig. Akoya-Perlen sind bei der Ernte größtenteils cremefarben, gelblich oder grünlich und bekommen durch Nachbehandlung weiße, silberne und rosafarbene Farbtöne. Die durch den Vergleich mit Farbskalen bestimmte Farbe ist für die Perlqualität unerheblich. Man sollte sich für eine Farbe entscheiden, die zum Hautton passt. Für den Wert der Perle ist sie dennoch als Kriterium hervorzuheben, da die Nachfrage nach Farben differenziert.

Form

Als Hauptformen gelten: rund bzw. semi-rund (kugelförmig), tropfenförmig, button, oval, geringt, barock/semi-barock (abstrakt und ungleichmäßig). Die Form einer Perle ist vor allem als eine Modebeurteilung zuzuordnen. Am begehrtesten sind die perfekten Kugeln, wobei fast kugelförmige Perlen leichter und preiswerter zu bekommen sind und man am Körper den Unterschied kaum sieht.

Oberflächenqualität

Die Qualität des Lüsters steht im direktem Zusammenhang mit der Oberflächenbeschaffenheit der Perle. Eine Perle mit einer glatten, seidigen Oberfläche reflektiert das Licht immer besser und gleichmäßiger als eine Perle mit ausgeprägten Fehlern. Die einzelnen Molluskenarten bilden unterschiedlich gute Oberflächen von glatt bis körnig aus. Kleinere Unebenheiten, Vernarbungen und Vertiefungen in/auf der Oberfläche werden als Spots bezeichnet, sie mindern den Wert der Perle.

Lüster

Der Lüster beschreibt den irisierenden Perlglanz (Schmelz) der Oberfläche, hervorgerufen durch die Lichtbrechung und die Reflexion des Lichts an den feinen, obersten Aragonitlagen, also die Qualität der Lichtreflexionen von der Oberfläche. Der Lüster gilt als Hauptkriterium zur Bestimmung der Perlqualität bei gleicher Größe. Er sollte gleichmäßig und ohne stumpfe, teigige Stellen sein. Beim Vergleich mehrerer Stränge sieht man die Qualität des Perlglanzes besser. Wenn beim Juwelier die Rede vom Lüster ist, dann wird das Zusammenwirken von Lichtrefexion - Lüster im physikalischen Sinne - und Orient (siehe unten bei Farbe) gemeint.

Größe

Größenangaben gelten immer für den mittleren Durchmesser der Perle und nicht deren Länge. Das Gewicht wird normalerweise in Karat, Kron (im englischen: Grain) (1 Grain = 0,06479891 Gramm) oder Momme (alte japanische Gewichtsbezeichnung, 1 Momme = 3,75 Gramm) angegeben. Zuchtperlen werden meist in Karat oder Momme gewogen, während Naturperlengewichte in Kron angegeben werden. Stränge und größere Perlenmengen werden oft in Gramm bzw. Kilogramm gewogen. Wie bei allen anderen Edelsteinen ist die Größe entscheidend: Je größer die Perle, desto höher ist ihr Wert. Die größten Zuchtperlen sind normalerweise, aufgrund der Größe ihrer Austern und ihrer erstaunlichen Perlmutt-Produktion, die Tahiti- und die Südsee-Perlen.